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Tunnelportale


Bilder der Stadtbahn-Strecke 82010: (Stadtbahn Linie U35)

1 Tunnel (? Meter)Herne-Bochum 

Stadtbahn der Stadt Bochum: Herne, Schloss Strünkede - Bochum-Riemke Markt - Bochum Rathaus -
Bochum Hauptbahnhof - Bochum-Hustadt (- Hochschule Bochum) (Linie U35)

Tunnel Herne-Bochum  [BO]  (NW)

Streckenende im Tunnel Herne-Bochum der Strecke II bei Haltestelle Schloss Strünkede

Länge:
? Meter

Streckenteil:
Stadt Bochum

Lfd-Nr, Direktion:
4021, BGS-02

Seite/Quadrant:
136 ABC Nicht eingezeichnet
138 B2 - C3 Nicht eingezeichnet

bei km:
?

Südostportal des Tunnels Herne-Bochum der Strecke II bei Haltestelle Wasserstraße
Streckenende bei Haltestelle Schloss Strünkede
Blick von oben bei Google Maps
  Südostportal, von Haltestelle Wasserstraße
Blick von oben bei Google Maps
 
Südwestportal des Tunnels Herne-Bochum der Strecke II von Betriebswerkstatt Riemke    
Südwestportal, von Betriebswerkstatt Riemke
Blick von oben bei Google Maps
   

Geschichte:

Strecke II: Diese Nord-Süd-Verbindung entspricht von ihrem Ausbaustand am stärksten den ursprünglichen Planungen, da die einzige dort fahrende Linie U35 CampusLinie eine Stadtbahn gemäß der strengeren Definition darstellt. Das bedeutet einen normalspurigen Betrieb, Hochbahnsteige, eine reduzierte Zahl an Haltestationen und eine Abschirmung vor dem Individualverkehr. Die U35 verkehrt von Herne bis Bochum-Querenburg und fährt dabei einen großen Teil unterirdisch. Lediglich ab der Haltestelle Wasserstraße bis zur Endhaltestelle Hustadt fährt sie oberirdisch, liegt dabei aber in der Mitte der Universitätsstraße auf einem unabhängigen Gleiskörper. Von 21 Stationen befinden sich sechs oberirdisch und fünfzehn unterirdisch, darunter alle sechs Herner Bahnhöfe. Insgesamt sind lediglich vier Kreuzungspunkte mit dem Individualverkehr zu finden, an denen die Stadtbahn durch Ampelschaltungen bevorrechtigt wird. Der ursprünglich geplante Ausbaustand konnte aber nicht erreicht werden, da die Städte Recklinghausen und Witten aus den gemeinsamen Plänen ausgestiegen sind. Ursprünglich hätte die Linie beide Städte verbinden sollen. So endet sie nun in beiden Richtungen vorzeitig.

Bis auf die Haltestelle Berninghausstraße in Herne, die über keinen Aufzug verfügt, sind alle Stationen barrierefrei ausgebaut. In der Praxis erweist sich dies allerdings als etwas komplizierter, da die Linie immer wieder unter Vandalismus zu leiden hat. Ein barrierefreier Zugang wird bis auf zwei oberirdische Stationen (Wasserstraße und Brenscheder Straße) nur durch die Benutzung von Aufzügen gewährleistet, die durch mutwillige Beschädigung immer wieder für Wochen oder Monate ausfallen.

Die U35 ist mit rund 55.000 Fahrgästen täglich die meistbenutzte Bahnlinie der Stadtbahn Bochum. Um dieses Fahrgastaufkommen bewältigen zu können, fährt sie zur Hauptverkehrszeit üblicherweise in Doppeltraktion. Dies geschieht auch zu anderen Zeiten, wie an den Sonntagen in der Vorweihnachtszeit. Die U35 fährt länger als der Rest des Bochumer Schienenverkehrs (Strecke I, Strecke III und Strecke IV). Die letzten regulären Bahnen fahren kurz nach 1:00 Uhr von den Endhaltestellen ab. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen wird die Lücke zwischen Betriebsschluss und -beginn durch Nachtexpressfahrten geschlossen. Eine Umsteigemöglichkeit in die dann verkehrenden Nachtexpress-Busse bzw. umgekehrt ist durch den Fahrplan sichergestellt.

In letzter Zeit wird über eine Verlängerung der U35 in beide Richtungen öffentlich nachgedacht. Die einst geplante Verlängerung über Hustadt bis nach Witten wird aller Voraussicht nach nicht mehr realisiert. Als Vorleistung existiert allerdings hinter der Endhaltestelle Hustadt eine nach rechts über die Fahrbahn schwenkende Brücke. Diese soll in die kurze Streckenverlängerung zur Anbindung des Technologieparks und der Hochschule Bochum mit eingearbeitet werden. Eine spätere Verlängerung der Strecke nach Witten würde damit unwahrscheinlicher, wenngleich nicht unmöglich. Am anderen Ende gibt es Überlegungen, die U35 bis Recklinghausen Hauptbahnhof zu verlängern als Ersatz für eine Buslinie. Neu ist dieser Gedanke nicht, da er bereits in den Planungen zum Stadtbahnbau der 1970er auftaucht. Damals kam es nicht zum Bau, weil die Stadt Recklinghausen aus der Stadtbahngesellschaft austrat. Heute stehen zwei Verläufe zur Diskussion, ein zum Teil unterirdischer oder ein komplett unterirdischer Streckenverlauf, wahlweise mit Einbindung des DB-Haltepunktes Recklinghausen Süd. Bereits die Vorgängerlinie der U35, die oberirdische Straßenbahnlinie (30)5 lief ursprünglich bis Recklinghausen. Allerdings wurde der nördliche Ast von den Vestischen Straßenbahnen bereits 1982, sieben Jahre vor der Eröffnung der U35, stillgelegt. Bereits seit 1964 fuhr die Linie 5 den DB-Haltepunkt Recklinghausen-Süd nicht mehr an. Konkrete Planungen zur nördlichen Verlängerung gibt es allerdings zurzeit nicht. Die südliche Verlängerung um zwei Haltestellen zur Hochschule Bochum wurde im Rahmen der IGVP mit einem nicht ausreichenden Kosten-Nutzen-Koeffizienten bewertet und eingestuft als Vorhaben der Stufe 2 im Rahmen des Bedarfplans Schiene. Eine Realisierung ist daher nach aktuellem Stand keinesfalls vor 2015 möglich.
Quelle: Wikipedia, Stadtbahn Bochum
Dieser Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution / Share Alike verfügbar.

Landkarte:

Stadtbahn der Stadt Bochum: Herne, Schloss Strünkede - Bochum-Riemke Markt - Bochum Rathaus -
Bochum Hauptbahnhof - Bochum-Hustadt (- Hochschule Bochum) (Linie U35)

Netzplan der Stadtbahn Bochum, Quelle: Wikipedia, Stadtbahn Bochum
Quelle: Wikipedia, Stadtbahn Bochum, erstellt von Sebastian Sothen, Creative Commons

Hinweis:

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